Wertvolle Tipps zur Konzentrationsförderung bei Kindern

Wenn Eltern feststellen, dass bei ihren Kindern die Konzentrationsfähigkeit nicht ganz so ausgebildet ist, sind gute Tipps von Nöten, die die Konzentration bei Kindern steigern. In diesem Artikel werden gute Methoden und Übungen aufgeführt, die Abhilfe schaffen.

Wenn Eltern feststellen, dass bei ihren Kindern die Konzentrationsfähigkeit nicht ganz so ausgebildet ist, sind gute Tipps von Nöten, die die Konzentration bei Kindern steigern. In diesem Artikel werden gute Methoden und Übungen aufgeführt, die Abhilfe schaffen.

Liegt eine konzentrationsschwache Phase des Kindes vor, sollten die Eltern zunächst die Ursache dafür herausfinden. Es gibt recht einfache Mittel, die Konzentration bei Kindern zu steigern. Das Kind kann dann mit Hilfe der Eltern die Aufmerksamkeit wieder fokussieren und die Konzentrationsfähigkeit steigern.

Häufige Ursachen für eine Konzentrationsschwäche

Der häufigste Grund für die Ablenkung eines Kindes ist die Störung durch Umgebungsgeräusche bzw. laufende Geräte. Es spielt keine Rolle, ob es der Fernseher ist, der im Hintergrund läuft, das Radio, ein Telefongespräch oder die Geräusche spielender Geschwister. Während der Arbeitsphase sollten diese Störquellen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit vermieden werden. Zum Schutz vor Geräuschquellen von spielenden Geschwistern kann ein Ruheraum geschaffen werden, damit das Kind in Ruhe arbeiten kann.

Sehr gut, um die Konzentration wieder in Gang zu bringen, ist zum Beispiel ein Spaziergang, bei dem das Kind sich ein wenig austoben und frische Luft tanken kann. Ein Pläuschchen bei einer Tasse Tee kann die das Kind auch ungeheuer entspannen. Grundsätzlich gilt, dass eine gute und vollwertige Ernährung und ausreichende Bewegung im Freien hervorragend für die Konzentrationssteigerung bei Kindern ist.

Es ist nachgewiesen, dass sich Kinder, die zum Arbeitsthema bereits über ein Grundwissen verfügen deutlich leichter tun. Deshalb sollten Eltern nach Wegen schauen, dem Kind auf interessante und abwechslungsreiche Weise Wissen zu vermitteln. Es gibt tolle Lernspiele für PC oder Tablet oder zum Thema Lesen und Schreiben sind auch Buchstabensuppen oder Alphabet-Weingummis witzig. Zum Thema Natur oder Technik können interessante Ausflüge geplant werden, bei denen die Kinder viel lernen und auch noch Abenteuer erleben.

Aufgepasst, wenn es um Überforderung geht

Kinder sind oftmals überfordert, wenn sie mit zu vielen Dingen gleichzeitig belastet werden. Wird eine Aufgabe nach der anderen gelöst, vielleicht mit erholsamen Pausen, die Konzentration bei Kindern deutlich besser. Auch ist genügend Schlaf ausgesprochen wichtig. Das Gehirn nutzt die Schlafphase, um die Erlebnisse und auch Gelerntes zu verarbeiten. Bei diesem Vorgang gehen Informationen vom Kurzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis über. Es wird so manchen Erwachsenen erstaunen, aber für Kinder ist eine Schlafdauer zwischen 9 und 11 Stunden angeraten.

Kleine Schritte können Kinder vor Frustration schützen. Ist eine Aufgabe zu umfangreich oder schwierig, resignieren Kinder und die Konzentrationsfähigkeit sinkt radikal ab. Es ist ratsam in so einem Fall für kleine Erfolge zu sorgen. Eine umfangreiche Aufgabe kann in kleinere Einzelteile zerlegt werden, die das Kind meistern kann. Ist etwas zu schwierig, sollten die Eltern die Aufgabe Schritt für Schritt – und sehr einfühlsam – erklären. Das Aha-Erlebnis, das folgt, ermuntert aufs Neue. Eltern werden auch bemerken, dass Kinder Dinge, an denen sie Interesse haben, viel einfach lernen können. Einige Schulformen unterstützen das selbstbestimmte Lernen. Zu diesen Schulen gehören z.B. die Montessori- oder Walldorf-Schulen.

Ratschläge zur Konzentrationsförderung

Ganz wichtig für die Motivation eines Kindes ist Lob. Es ist besser, das Kind für etwas „Kleines“ zu loben, als es für „schlechte“ Dinge zu kritisieren. Kritik demotiviert und löst Resignation aus. Kinder können ihre Persönlichkeit und Selbstbewusstsein entwickeln, indem sie vermittelt bekommen, dass sie durch Fehler lernen können. Dadurch, dass sie sich mit dem Fehler auseinandersetzen und die richtige Lösung erarbeiten, lernen und wachsen sie.

Belohnungen eignen sich wunderbar zur Konzentrationsförderung. Wird eine Aufgabe gut erledigt, können Kleinigkeiten wie gemeinsame Unternehmungen oder Dinge, die das Kind mag, Wunder wirken. Auch Lernplattformen arbeiten mit einem Belohnungssystem, dass die Kinder anspornt, konzentriert zu arbeiten. Eltern sollten immer wieder die Methoden des Lernens gewechselt werden und es ist außerdem auf Themenvielfalt zu achten. Vielleicht ist ein Film in einer Fremdsprache oder ein Hörspiel oder Versuche zu einem Thema eine Lösung.

Auch der Einsatz moderner Medien ist ein guter Weg, um die Konzentration bei Kindern zu verbessern. Ob Smartphone, Tablet oder PC – Kinder sind hiervon absolut begeistert. Die Schwierigkeit der Lernsoftware muss natürlich dem Entwicklungsstand des Kindes angepasst sein. Außerdem ist die Qualität der Angebote wichtig. Hierüber können sich Eltern im Internet einen Überblick verschaffen.

Regelmäßigkeit führt zum Erfolg

Jedes Kind hat einen anderen Leistungsverlauf. Aus diesem Grund sollte ein Kind selbstbestimmen, zu welcher Zeit es am liebsten lernen möchte. Diese Lernzeit wird dann regelmäßig eingeführt, wobei die Eltern darauf achten, dass die jeweiligen Lern-Sessions auch eingehalten werden. Die Regelmäßigkeit verbessert ebenfalls die Konzentration von Kindern.

Regelmäßige Bücherstunden sind ein weiteres gutes Werkzeug zur Konzentrationsförderung. Kinder steigern die Konzentration sowohl beim Zuhören, wenn etwas vorgelesen wird, wie auch beim aktiven Selber-Lesen.

Bei allen guten Mitteln zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit sind aber Pausen enorm wichtig. Kinder im Alter zwischen 5 und 7 benötigen jede Viertelstunde eine Pause. Die Kids zwischen 8 und 10 alle 20 Minuten. Die Konzentrationsspanne wächst mit zunehmendem Alter.

Struktur und Planung ist wichtig. Eltern können mit ihrem Kind einen Lernplan erstellen. Es wird gemeinsam besprochen, welche Aufgaben wichtig sind und Priorität haben und was noch warten kann. So lernen Kinder einfach und effizient zu planen.

Spielend die Konzentrationsfähigkeit verbessern

Gute alte Spielchen, wie z.B. „Ich packe meinen Koffer“ oder Fehler-Suchbilder sind ausgezeichnet, um die Konzentration bei Kindern zu verbessern. Auch neue Hilfsmittel wie Wimmelbilder oder Rätsel sind sehr gut in dieser Hinsicht. Einfache Dinge, wie Schritte zählen oder die Erlebnisse des Tages in umgekehrter Reihenfolge zu erzählen, können Wunder wirken. Kindern macht es auch Spaß, in erzählten Geschichten Fehler zu entdecken, die vom Erzähler eingebaut wurden. Beste Unterhaltung und natürlich den Effekt der Konzentrationsförderung hat das Spiel, bei dem die ersten Buchstaben eines Wortes vertauscht werden. Nehmen wir als Beispiel Kuscheldecke, Gartenzwerg und Tannenbaum. Hieraus entstehen dann Duschelkecke, Zartengwerg und Bannentaum.

Fazit: 

Es gibt viele Wege, Kindern auf dem Weg ins Schulleben und in eine gut funktionierende Konzentration zu helfen. Dieser Artikel gibt viele Werkzeuge an die Hand, die individuell und konstruktiv eingesetzt werden können.

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