Kausalität zwischen Wohnort und Lernerfolg

Die Struktur des Schulsystems ist jedem Bundesland selbst überlassen. So sagt es das Gesetz. Die Standards werden aber dennoch regelmäßig synchronisiert. Die Kultusminister der Bundesländer treffen sich um zu beraten.

Die Struktur des Schulsystems ist jedem Bundesland selbst überlassen. So sagt es das Gesetz. Die Standards werden aber dennoch regelmäßig synchronisiert. Die Kultusminister der Bundesländer treffen sich um zu beraten.

Die Struktur des Schulsystems betrifft das Schulangebot, Schwerpunkte, Schuljahre, den Schritt zur weiterführenden Schule, Abschlussprüfungen und Lehrpläne. Das ist der Grund, dass der Schulerfolg noch immer vom Wohnort abhängt. Studien bewiesen dies bereits in der Vergangenheit.

Der Chancenspiegel zeigt die Wahrheit

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung brachte den Chancenspiegel hervor. Es wurde die Leistungsfähigkeit der diversen Schulsysteme verglichen. 2014 befasste sich die Studie mit dem Zusammenhang zwischen Wohnort und Bildungschance. Die jährlichen Untersuchungen sollen zeigen, ob das deutsche Schulsystem gerecht ist und ob Schüler bestmöglich gefördert werden. Der Chancenspiegel zeigt, wie diverse Institutionen in Sachen Bildung abschließen.

2014 zeigte das Ergebnis, dass der Wohnort maßgeblich beteiligt ist, wenn es um den Lernerfolg geht. Es gibt zwischen den Bundesländern große Unterschiede. Demnach sind die Bildungschancen z.B. ob Eltern bereits sind, ihr Kind in den nächsten Ort zur Schule zu fahren. Die Bevölkerungsverteilung spielt eine Rolle. Die Akzeptanz der Ganztagsschule ist in den Bundesländern außerdem sehr unterschiedlich. Eltern haben die Möglichkeit die Schulen im Umkreis zu vergleichen und die beste Variante für ihr Kind zu wählen.

Fazit: Auch heute noch kann ein großer Unterschied des Lernerfolgs verzeichnet werden. Die Bundesländer haben sehr verschiedene Bildungssysteme und Voraussetzungen für Schüler.