Die wichtigsten Regeln der Englisch Grammatik: Lernen & verstehen

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Grammatik ist das Regelwerk einer Sprache, das bestimmt, wie Wörter und Sätze gebildet werden. Sie umfasst die Regeln für die richtige Verwendung von Wörtern, die Anordnung von Wörtern in Sätzen und die Verwendung von Satzzeichen, um die Bedeutung zu vermitteln.

Inhalt

1 – Einführung in die englische Grammatik

Was ist Grammatik?

Grammatik ist das Regelwerk einer Sprache, das bestimmt, wie Wörter und Sätze gebildet werden. Sie umfasst die Regeln für die richtige Verwendung von Wörtern, die Anordnung von Wörtern in Sätzen und die Verwendung von Satzzeichen, um die Bedeutung zu vermitteln. In der englischen Sprache beinhaltet die Grammatik verschiedene Komponenten wie Wortarten (Nomen, Verben, Adjektive usw.), die Zeitformen der Verben, die Satzstruktur und vieles mehr.

Ein zentraler Aspekt der Grammatik ist die Syntax, die sich mit der Anordnung von Wörtern und Phrasen zu korrekten Sätzen beschäftigt. Die Morphologie hingegen befasst sich mit der Struktur von Wörtern und wie diese durch Präfixe und Suffixe verändert werden können. Grammatik umfasst auch die Regeln der Semantik, die die Bedeutung von Wörtern und Sätzen bestimmt, und die Pragmatik, die sich mit dem Kontext und der Verwendung von Sprache in verschiedenen Situationen beschäftigt.

Warum ist Grammatik wichtig?

Grammatik ist entscheidend für das Verständnis und die effektive Kommunikation in jeder Sprache, einschließlich Englisch. Hier sind einige Gründe, warum Grammatik für dich wichtig ist:

  1. Klare Kommunikation: Mit einer soliden Kenntnis der Grammatik kannst du deine Gedanken und Ideen klar und präzise ausdrücken. Dies verhindert Missverständnisse und stellt sicher, dass dein Gesprächspartner deine Botschaft so versteht, wie du sie meinst.
  2. Professionelles Erscheinungsbild: In vielen beruflichen und akademischen Kontexten wird ein gutes Verständnis der Grammatik erwartet. Fehlerfreie Texte in Bewerbungen, Berichten und E-Mails tragen zu einem professionellen Eindruck bei und können deine Chancen auf Erfolg erhöhen.
  3. Verstehen und verstanden werden: Eine gute Kenntnis der Grammatik hilft dir nicht nur, selbst klar zu kommunizieren, sondern auch, andere besser zu verstehen. Dies gilt sowohl für geschriebene als auch für gesprochene Sprache.
  4. Lernfortschritt: Beim Erlernen einer neuen Sprache ist die Grammatik das Fundament, auf dem du aufbaust. Ohne ein solides Verständnis der grammatischen Regeln kann es schwierig sein, die Sprache fließend und korrekt zu verwenden.
  5. Kreativität in der Sprache: Wenn du die Regeln der Grammatik beherrschst, kannst du auch kreativer mit der Sprache umgehen. Du kannst stilistische Mittel und rhetorische Figuren bewusst einsetzen, um deine Sprache interessanter und lebendiger zu gestalten.

Insgesamt ist die Grammatik ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Sprache. Sie bietet die Struktur, die notwendig ist, um komplexe Gedanken zu formulieren und zu kommunizieren, und ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Sprachlernens und der täglichen Kommunikation.

2 – Die Satzstruktur

Grundlegende Satzstrukturen

Die Satzstruktur im Englischen bildet das Gerüst, auf dem Deine Sätze aufbauen. Es ist wichtig zu verstehen, wie Wörter und Phrasen miteinander verbunden werden, um sinnvolle und korrekte Sätze zu bilden. Im Grunde besteht ein einfacher englischer Satz aus einem Subjekt und einem Prädikat.

  • Subjekt: Das Subjekt ist die Person oder Sache, die eine Handlung ausführt oder in einem Zustand ist. Es kann ein Nomen (Hauptwort) oder ein Pronomen (Fürwort) sein, wie z.B. „She“, „The dog“ oder „My friends“.
  • Prädikat: Das Prädikat enthält das Verb und gibt an, was das Subjekt tut oder was mit ihm geschieht. Es kann auch zusätzliche Informationen wie Objekte oder Adverbialbestimmungen enthalten, z.B. „eats“, „is running“, oder „plays football“.

Ein einfacher Satz könnte zum Beispiel lauten: „She runs.“ Hier ist „She“ das Subjekt und „runs“ das Prädikat.

Hauptsätze und Nebensätze

Neben den grundlegenden einfachen Sätzen gibt es im Englischen auch Hauptsätze und Nebensätze. Diese erlauben es Dir, komplexere Gedanken auszudrücken.

  • Hauptsätze (Main Clauses): Ein Hauptsatz kann alleine stehen und einen vollständigen Gedanken ausdrücken. Zum Beispiel: „I went to the store.“
  • Nebensätze (Subordinate Clauses): Ein Nebensatz kann nicht alleine stehen und muss mit einem Hauptsatz verbunden werden. Er liefert zusätzliche Informationen und beginnt oft mit einer Konjunktion wie „because“, „although“ oder „if“. Zum Beispiel: „because it was raining.“

Ein zusammengesetzter Satz könnte so aussehen: „I went to the store because it was raining.“ Hier ist „I went to the store“ der Hauptsatz und „because it was raining“ der Nebensatz.

Subjekt und Prädikat

Das Verständnis von Subjekt und Prädikat ist grundlegend für den Satzbau.

  • Subjekt: Wie bereits erwähnt, ist das Subjekt die Person, das Tier oder die Sache, die die Handlung im Satz ausführt. Es ist der zentrale Punkt des Satzes, um den sich alles dreht. Zum Beispiel: „The cat“ in „The cat sleeps.“
  • Prädikat: Das Prädikat beschreibt die Handlung oder den Zustand des Subjekts. Es besteht mindestens aus einem Verb, kann aber auch zusätzliche Elemente wie Objekte oder Adverbien enthalten. Zum Beispiel: „sleeps“ in „The cat sleeps.“

Ein komplexerer Satz könnte wie folgt aussehen: „The cat sleeps on the mat.“ Hier haben wir das Subjekt „The cat“, das Prädikat „sleeps“ und die zusätzliche Information „on the mat“.

Wenn Du die Satzstruktur, die Haupt- und Nebensätze sowie die Rolle von Subjekt und Prädikat verstehst, kannst Du klarere und präzisere Sätze bilden. Dies wird Deine englische Kommunikation erheblich verbessern.

3 – Wortarten

Nomen

Definition und Beispiele

Nomen sind Wörter, die Personen, Orte, Dinge oder Ideen benennen. Sie sind die Namenwörter der Sprache und spielen eine zentrale Rolle in jedem Satz. Hier sind einige Beispiele:

  • Personen: man, woman, teacher, John
  • Orte: city, park, London
  • Dinge: book, apple, car
  • Ideen: love, freedom, happiness

Singular und Plural

Nomen können im Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl) stehen. Im Allgemeinen bildest Du die Pluralform, indem Du ein „-s“ oder „-es“ an das Ende des Nomens anhängst. Zum Beispiel:

  • Singular: cat
  • Plural: cats
  • Singular: bus
  • Plural: buses

Es gibt auch unregelmäßige Pluralformen, die Du auswendig lernen musst, wie:

  • Singular: child
  • Plural: children
  • Singular: mouse
  • Plural: mice

Zählbare und unzählbare Nomen

Zählbare Nomen (countable nouns) sind solche, die Du zählen kannst, wie „apple“ oder „car“. Unzählbare Nomen (uncountable nouns) hingegen können nicht gezählt werden und stehen immer im Singular, wie „water“, „rice“ oder „information“. Bei unzählbaren Nomen verwendest Du keine Artikel wie „a“ oder „an“, sondern Ausdrücke wie „some“ oder „much“.

 

Pronomen

Personalpronomen

Personalpronomen ersetzen Nomen, um Wiederholungen zu vermeiden und den Satzfluss zu verbessern. Beispiele sind:

  • Ich: I
  • Du: you
  • Er: he
  • Sie: she
  • Es: it
  • Wir: we
  • Sie (Plural): they

Possessivpronomen

Possessivpronomen zeigen Besitz oder Zugehörigkeit an. Beispiele sind:

  • Mein: my
  • Dein: your
  • Sein: his
  • Ihr: her
  • Unser: our
  • Ihr (Plural): their

Reflexivpronomen

Reflexivpronomen beziehen sich auf das Subjekt des Satzes und enden in der Regel auf „-self“ oder „-selves“. Beispiele sind:

  • Mich selbst: myself
  • Dich selbst: yourself
  • Sich selbst (Einzahl): himself, herself, itself
  • Uns selbst: ourselves
  • Sich selbst (Plural): themselves
 

Verben

Verbformen und Konjugation

Verben beschreiben Handlungen oder Zustände. Sie verändern ihre Form, um anzuzeigen, wann die Handlung stattfindet und wer sie ausführt. Diese Veränderung nennt man Konjugation. Zum Beispiel:

  • Infinitiv: to be
  • Präsens: am/is/are
  • Vergangenheit: was/were
  • Partizip Perfekt: been

Zeitformen (Präsens, Vergangenheit, Zukunft)

Verben werden in verschiedenen Zeitformen konjugiert, um den Zeitpunkt der Handlung zu zeigen:

  • Präsens: I walk
  • Vergangenheit: I walked
  • Zukunft: I will walk

Hilfsverben und Modalverben

Hilfsverben unterstützen das Hauptverb, um Zeiten, Aspekte, Modalitäten oder die Passivform zu bilden. Beispiele sind:

  • Hilfsverben: be, have, do
  • Modalverben: can, could, may, might, must, shall, should, will, would
 
 

Adjektive

Steigerungsformen

Adjektive beschreiben Nomen und können gesteigert werden, um Vergleiche auszudrücken:

  • Positiv: big
  • Komparativ: bigger
  • Superlativ: biggest

Adjektivische Verwendung

Adjektive stehen oft vor dem Nomen, das sie beschreiben, oder nach Verben wie „be“, „seem“ oder „become“. Zum Beispiel:

  • Vor dem Nomen: a tall building
  • Nach dem Verb: The building is tall.
 
 

Adverbien

Typen von Adverbien

Adverbien modifizieren Verben, Adjektive oder andere Adverbien und geben Informationen über Zeit, Ort, Art und Weise oder Grad:

  • Zeit: now, yesterday
  • Ort: here, there
  • Art und Weise: quickly, slowly
  • Grad: very, quite

Verwendung im Satz

Adverbien können an verschiedenen Stellen im Satz stehen, oft abhängig davon, was sie modifizieren:

  • Am Satzanfang: Quickly, she ran to the store.
  • Nach dem Verb: She ran quickly to the store.
  • Am Satzende: She ran to the store quickly.
 
 

Präpositionen

Zeit- und Ortspräpositionen

Präpositionen geben Hinweise auf Zeit und Ort. Beispiele sind:

  • Zeit: at, on, in (at 5 o’clock, on Monday, in April)
  • Ort: at, in, on (at the park, in the house, on the table)

Präpositionale Phrasen

Präpositionale Phrasen bestehen aus einer Präposition und einem Nomen oder Pronomen. Zum Beispiel:

  • Zeit: in the morning
  • Ort: on the roof
 
 

Konjunktionen

Koordinierende und subordinierende Konjunktionen

Konjunktionen verbinden Wörter, Phrasen oder Sätze. Koordinierende Konjunktionen verbinden gleichrangige Elemente:

  • Und: and
  • Aber: but
  • Oder: or

Subordinierende Konjunktionen verbinden Hauptsätze mit Nebensätzen:

  • Weil: because
  • Obwohl: although
  • Wenn: if

Mit diesem Wissen über die verschiedenen Wortarten kannst Du Deine Sätze klar und präzise strukturieren und Deine englische Sprache auf ein neues Level heben.

4 – Zeitformen und ihre Verwendung

Gegenwart (Present Simple, Present Continuous)

Present Simple

Die Zeitform Present Simple verwendest Du, um allgemeine Wahrheiten, regelmäßige Handlungen und Zustände auszudrücken. Zum Beispiel:

  • Allgemeine Wahrheiten: The sun rises in the east.
  • Regelmäßige Handlungen: I go to school every day.
  • Zustände: She loves ice cream.

Die Bildung erfolgt mit der Grundform des Verbs. Bei der dritten Person Singular (he, she, it) hängst Du ein „-s“ oder „-es“ an das Verb:

  • I/You/We/They play.
  • He/She/It plays.

Present Continuous

Das Present Continuous verwendest Du, um Handlungen zu beschreiben, die gerade jetzt stattfinden oder vorübergehende Situationen zu schildern. Zum Beispiel:

  • Handlungen im Moment: She is reading a book.
  • Vorübergehende Situationen: I am living with my parents this month.

Die Bildung erfolgt mit dem Hilfsverb „to be“ im Präsens und der „-ing“-Form des Hauptverbs:

  • I am eating.
  • You/We/They are eating.
  • He/She/It is eating.
 
 

Vergangenheit (Past Simple, Past Continuous)

Past Simple

Das Past Simple verwendest Du für abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit. Typische Signalwörter sind „yesterday“, „last week“, „in 1990“, etc. Zum Beispiel:

  • Abgeschlossene Handlungen: I visited Paris last year.
  • Regelmäßige Handlungen in der Vergangenheit: He always played football after school.

Die Bildung erfolgt mit der Grundform des Verbs plus „-ed“ für regelmäßige Verben. Unregelmäßige Verben haben eigene Vergangenheitsformen, die Du auswendig lernen musst:

  • I/You/We/They/He/She/It played.
  • I/You/We/They/He/She/It went (unregelmäßig).
 

Past Continuous

Das Past Continuous verwendest Du, um Handlungen zu beschreiben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit im Gange waren oder von einer anderen Handlung unterbrochen wurden. Zum Beispiel:

  • Laufende Handlung: I was reading when he called.
  • Gleichzeitige Handlungen: She was cooking while I was cleaning.

Die Bildung erfolgt mit dem Hilfsverb „to be“ in der Vergangenheitsform und der „-ing“-Form des Hauptverbs:

  • I/He/She/It was eating.
  • You/We/They were eating.
 
 

Zukunft (Future Simple, Future Continuous)

Future Simple

Das Future Simple verwendest Du für Vorhersagen, spontane Entscheidungen und zukünftige Fakten. Zum Beispiel:

  • Vorhersagen: It will rain tomorrow.
  • Spontane Entscheidungen: I will call you later.
  • Zukünftige Fakten: The meeting will start at 10 AM.

Die Bildung erfolgt mit „will“ und der Grundform des Verbs:

  • I/You/We/They/He/She/It will eat.
 

Future Continuous

Das Future Continuous verwendest Du, um Handlungen zu beschreiben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft im Gange sein werden. Zum Beispiel:

  • Laufende Handlung in der Zukunft: This time next week, I will be lying on the beach.
  • Zukünftige parallele Handlungen: While you are working, I will be traveling.

Die Bildung erfolgt mit „will be“ und der „-ing“-Form des Hauptverbs:

  • I/You/We/They/He/She/It will be eating.
 
 

Perfekte Zeitformen (Present Perfect, Past Perfect, Future Perfect)

Present Perfect

Das Present Perfect verwendest Du, um Handlungen zu beschreiben, die in der Vergangenheit begonnen haben und bis in die Gegenwart andauern oder deren Auswirkungen bis jetzt spürbar sind. Zum Beispiel:

  • Handlungen mit Auswirkung auf die Gegenwart: I have lost my keys.
  • Lebens- oder Zeiterfahrungen: She has traveled to many countries.

Die Bildung erfolgt mit „have/has“ und dem Partizip Perfekt des Hauptverbs:

  • I/You/We/They have eaten.
  • He/She/It has eaten.
 

Past Perfect

Das Past Perfect verwendest Du, um Handlungen zu beschreiben, die vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit stattfanden. Zum Beispiel:

  • Vorvergangene Handlung: By the time I arrived, he had already left.

Die Bildung erfolgt mit „had“ und dem Partizip Perfekt des Hauptverbs:

  • I/You/We/They/He/She/It had eaten.
 

Future Perfect

Das Future Perfect verwendest Du, um Handlungen zu beschreiben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein werden. Zum Beispiel:

  • Abgeschlossene Handlung in der Zukunft: By next year, I will have completed my degree.

Die Bildung erfolgt mit „will have“ und dem Partizip Perfekt des Hauptverbs:

  • I/You/We/They/He/She/It will have eaten.

Mit diesen Zeitformen kannst Du präzise ausdrücken, wann eine Handlung stattfindet und wie sie sich auf die Gegenwart oder die Zukunft auswirkt. Dies hilft Dir, klarer und effektiver zu kommunizieren.

5 – Der Satzbau

Aussagesätze

Aussagesätze sind Sätze, mit denen Du Informationen mitteilst oder eine Aussage machst. Sie bestehen typischerweise aus einem Subjekt und einem Prädikat. Der Satz endet in der Regel mit einem Punkt. Zum Beispiel:

  • Beispiel: „She reads a book.“
  • Struktur: Subjekt + Prädikat + (Objekt)

In einem Aussagesatz kannst Du auch Adverbien oder andere Satzteile hinzufügen, um mehr Details zu geben:

  • Beispiel: „She reads a book every evening.“

Fragesätze

Fragesätze verwendest Du, um nach Informationen zu fragen. Es gibt zwei Haupttypen von Fragesätzen: Ja/Nein-Fragen und W-Fragen.

Ja/Nein-Fragen

Ja/Nein-Fragen sind Fragen, auf die Du mit „ja“ oder „nein“ antworten kannst. Du bildest sie, indem Du das Hilfsverb vor das Subjekt stellst. Zum Beispiel:

  • Beispiel: „Are you coming to the party?“
  • Struktur: Hilfsverb + Subjekt + Prädikat + (Objekt)?

Bei Verben, die kein Hilfsverb im Präsens haben, verwendest Du „do“ oder „does“:

  • Beispiel: „Do you like pizza?“

W-Fragen

W-Fragen beginnen mit einem Fragewort (wer, was, wo, wann, warum, wie) und fragen nach spezifischen Informationen. Zum Beispiel:

  • Wer: „Who is your best friend?“
  • Was: „What are you doing?“
  • Wo: „Where do you live?“
  • Wann: „When does the train leave?“
  • Warum: „Why are you late?“
  • Wie: „How do you make this dish?“

Die Struktur einer W-Frage ist:

  • Struktur: Fragewort + Hilfsverb + Subjekt + Prädikat + (Objekt)?

Verneinung

Verneinungen verwendest Du, um auszudrücken, dass etwas nicht der Fall ist. Dazu fügst Du ein „not“ zum Hilfsverb hinzu. Zum Beispiel:

  • Präsens: „She is not coming.“
  • Vergangenheit: „They did not see the movie.“

Wenn kein Hilfsverb vorhanden ist, verwendest Du „do not“ oder „does not“:

  • Beispiel: „I do not like spinach.“

Die Struktur einer Verneinung ist:

  • Struktur: Subjekt + Hilfsverb + „not“ + Prädikat + (Objekt)

Imperative Sätze

Imperative Sätze verwendest Du, um Befehle, Anweisungen oder Bitten auszudrücken. Sie haben oft kein explizites Subjekt, da das Subjekt („du“ oder „ihr“) implizit ist. Zum Beispiel:

  • Befehl: „Close the door.“
  • Bitte: „Please, sit down.“

Die Struktur eines Imperativsatzes ist einfach:

  • Struktur: Verb + (Objekt)

Um höflicher zu sein, kannst Du „please“ hinzufügen:

  • Beispiel: „Please, pass me the salt.“

Mit diesen Grundlagen des Satzbaus kannst Du effektiv Informationen austauschen, Fragen stellen, verneinen und Anweisungen geben. Diese Fähigkeiten sind essenziell für eine klare und präzise Kommunikation in Englisch.

6 – Direkte und indirekte Rede

Regeln der direkten Rede

Die direkte Rede verwendest Du, um die genauen Worte einer Person wiederzugeben. Diese Worte setzt Du in Anführungszeichen und trennst sie oft mit einem Komma vom Rest des Satzes. Zum Beispiel:

  • Beispiel (Deutsch): Er sagte, „Ich komme später.“
  • Beispiel (Englisch): He said, “I will come later.”
  • Struktur: Hauptsatz + Komma + „Anführungszeichen + direkte Rede + Anführungszeichen“.

Wichtige Punkte bei der direkten Rede:

  1. Anführungszeichen: Setze die gesprochenen Worte immer in Anführungszeichen.
  2. Komma: Das Komma trennt den einleitenden Satz von der direkten Rede.
  3. Großschreibung: Beginne die direkte Rede immer mit einem Großbuchstaben.

Weitere Beispiele:

  • Deutsch: „Sie sagte, ‚Ich bin müde.‘“
  • Englisch: “She said, ‘I am tired.’”
  • Deutsch: „‚Wann kommst du?‘ fragte er.“
  • Englisch: “‘When are you coming?’ he asked.”
 
 

Regeln der indirekten Rede

Die indirekte Rede verwendest Du, um die Worte einer Person wiederzugeben, ohne sie direkt zu zitieren. Hierbei veränderst Du oft die Zeitform der Verben und die Pronomen. Zum Beispiel:

  • Beispiel (Deutsch): Er sagte, dass er später komme.
  • Beispiel (Englisch): He said that he would come later.
  • Struktur: Hauptsatz + dass + Nebensatz.

Wichtige Punkte bei der indirekten Rede:

  1. Zeitformen: Ändere die Zeitform entsprechend (Present zu Past, Past zu Past Perfect).
  2. Pronomen: Passe die Pronomen an, um die Perspektive des Sprechers zu reflektieren.
  3. Kein Komma: Vermeide Anführungszeichen und das Komma vor der indirekten Rede.

Weitere Beispiele:

  • Deutsch: Direkte Rede: „Ich bin glücklich“, sagte sie.
  • Englisch: Direct speech: “I am happy,” she said.
  • Deutsch: Indirekte Rede: Sie sagte, dass sie glücklich sei.
  • Englisch: Indirect speech: She said that she was happy.
  • Deutsch: Direkte Rede: „Wir gehen morgen ins Kino“, sagten sie.
  • Englisch: Direct speech: “We are going to the cinema tomorrow,” they said.
  • Deutsch: Indirekte Rede: Sie sagten, dass sie am nächsten Tag ins Kino gingen.
  • Englisch: Indirect speech: They said that they were going to the cinema the next day.
 
 

Unterschiede und Besonderheiten

Unterschiede

  • Anführungszeichen: In der direkten Rede verwendest Du Anführungszeichen, in der indirekten nicht.
  • Wörtliche Wiederholung: In der direkten Rede gibst Du die exakten Worte wieder, in der indirekten änderst Du die Struktur und oft auch die Zeitformen.
  • Perspektivwechsel: In der indirekten Rede passt Du die Pronomen und oft auch die Zeitformen an, um die Erzählperspektive zu berücksichtigen.

Besonderheiten

  • Zeitverschiebung: In der indirekten Rede änderst Du häufig die Zeitformen, um die zeitliche Verschiebung zu markieren. Zum Beispiel wird aus „Ich komme“ (Present) in der direkten Rede „dass er komme“ (Konjunktiv I) in der indirekten Rede.
  • Fragen und Befehle: Bei Fragen und Befehlen in der indirekten Rede verwendest Du „ob“ oder „dass“ und passt die Satzstruktur entsprechend an.
    • Deutsch: Direkte Frage: „Kommst du morgen?“
    • Englisch: Direct question: “Are you coming tomorrow?”
    • Deutsch: Indirekte Frage: Er fragte, ob du morgen kommst.
    • Englisch: Indirect question: He asked if you were coming tomorrow.
    • Deutsch: Direkter Befehl: „Schließ die Tür!“
    • Englisch: Direct command: “Close the door!”
    • Deutsch: Indirekter Befehl: Er sagte, dass du die Tür schließen sollst.
    • Englisch: Indirect command: He told you to close the door.

Indem Du die Regeln der direkten und indirekten Rede beherrschst, kannst Du klar und präzise kommunizieren, ob Du die genauen Worte einer Person wiedergeben möchtest oder deren Aussage sinngemäß berichten willst.

7 – Passiv und Aktiv

Verwendung des Passivs

Das Passiv verwendest Du, wenn Du die Handlung oder das Ereignis in den Vordergrund stellen möchtest, anstatt die Person oder das Ding, das die Handlung ausführt. Es ist besonders nützlich, wenn das Subjekt unbekannt, unwichtig oder offensichtlich ist. Zum Beispiel:

  • Deutsch: „Der Kuchen wurde gegessen.“
  • Englisch: “The cake was eaten.”

Du verwendest das Passiv oft in formellen Texten, wissenschaftlichen Berichten oder Nachrichtenartikeln, um objektiv zu bleiben und die Handlung zu betonen:

  • Deutsch: „Die Brücke wurde 1967 gebaut.“
  • Englisch: “The bridge was built in 1967.”
 

Bildung von Passivformen

Um das Passiv zu bilden, kombinierst Du das Hilfsverb „werden“ (im Deutschen) oder „to be“ (im Englischen) in der entsprechenden Zeitform mit dem Partizip Perfekt des Hauptverbs. Die grundlegende Struktur sieht so aus:

  • Deutsch: Subjekt + „werden“ + Partizip Perfekt + (von + Urheber).
  • Englisch: Subject + „to be“ + past participle + (by + agent).

Hier sind einige Beispiele in verschiedenen Zeitformen:

Präsens

  • Deutsch: „Das Auto wird repariert.“
  • Englisch: “The car is being repaired.”

Vergangenheit (Präteritum)

  • Deutsch: „Das Auto wurde repariert.“
  • Englisch: “The car was repaired.”

Perfekt

  • Deutsch: „Das Auto ist repariert worden.“
  • Englisch: “The car has been repaired.”

Futur

  • Deutsch: „Das Auto wird repariert werden.“
  • Englisch: “The car will be repaired.”
 

Unterschied zwischen Aktiv und Passiv

Der Hauptunterschied zwischen Aktiv und Passiv liegt in der Stellung des Subjekts und der Betonung im Satz.

Aktiv: Im Aktivsatz steht das Subjekt im Vordergrund und führt die Handlung aus. Die Struktur ist:

  • Deutsch: Subjekt + Verb + Objekt.
  • Englisch: Subject + verb + object.

Beispiele:

  • Deutsch: „Der Mechaniker repariert das Auto.“
  • Englisch: “The mechanic repairs the car.”

Passiv: Im Passivsatz steht die Handlung oder das Objekt der Handlung im Vordergrund. Das ursprüngliche Objekt wird zum Subjekt des Passivsatzes. Die Struktur ist:

  • Deutsch: Objekt + „werden“ + Partizip Perfekt + (von + Urheber).
  • Englisch: Object + „to be“ + past participle + (by + agent).

Beispiele:

  • Deutsch: „Das Auto wird vom Mechaniker repariert.“
  • Englisch: “The car is repaired by the mechanic.”

Zusammenfassend kannst Du das Passiv nutzen, um die Aufmerksamkeit auf die Handlung oder das Ergebnis zu lenken, während das Aktiv die handelnde Person oder Sache betont. Durch das Verständnis und die richtige Anwendung von Aktiv und Passiv kannst Du Deine Ausdrucksfähigkeit in Englisch verbessern und Deine Sätze klarer und präziser gestalten.

8 – Modalverben und ihre Verwendung

Bedeutung und Gebrauch von Modalverben

Modalverben sind spezielle Verben, die Dir helfen, Möglichkeit, Fähigkeit, Erlaubnis, Notwendigkeit oder Verpflichtung auszudrücken. Sie sind in der Regel unveränderlich, d.h., sie ändern ihre Form nicht je nach Subjekt. Die Hauptfunktion von Modalverben besteht darin, das Hauptverb zu modifizieren und ihm eine zusätzliche Bedeutungsebene zu verleihen. Zum Beispiel:

  • Möglichkeit: „It might rain later.“ (Es könnte später regnen.)
  • Fähigkeit: „I can swim.“ (Ich kann schwimmen.)
  • Erlaubnis: „You may leave now.“ (Du darfst jetzt gehen.)
  • Notwendigkeit: „You must finish your homework.“ (Du musst deine Hausaufgaben beenden.)
  • Verpflichtung: „I should call my parents.“ (Ich sollte meine Eltern anrufen.)

Im Satz stehen Modalverben immer vor dem Hauptverb, das in der Grundform bleibt. Hier einige Beispiele zur Veranschaulichung:

  • „She can play the piano.“
  • „They might come to the party.“
  • „You should eat more vegetables.“
 

Typische Modalverben (can, could, may, might, must, shall, should, will, would)

Hier sind die wichtigsten Modalverben und ihre typischen Verwendungen:

  1. Can
    • Bedeutung: Fähigkeit, Möglichkeit
    • Beispiel: „I can speak English.“ (Ich kann Englisch sprechen.)
  2. Could
    • Bedeutung: Vergangenheit von „can“, höfliche Bitten, Möglichkeit
    • Beispiel: „Could you help me?“ (Könntest du mir helfen?)
  3. May
    • Bedeutung: Erlaubnis, Möglichkeit
    • Beispiel: „You may go now.“ (Du darfst jetzt gehen.)
  4. Might
    • Bedeutung: Geringe Möglichkeit
    • Beispiel: „It might rain later.“ (Es könnte später regnen.)
  5. Must
    • Bedeutung: Notwendigkeit, starke Verpflichtung
    • Beispiel: „You must wear a seatbelt.“ (Du musst einen Sicherheitsgurt tragen.)
  6. Shall
    • Bedeutung: Vorschläge, zukünftige Handlungen (vor allem im britischen Englisch)
    • Beispiel: „Shall we dance?“ (Sollen wir tanzen?)
  7. Should
    • Bedeutung: Ratschläge, Erwartungen
    • Beispiel: „You should see a doctor.“ (Du solltest einen Arzt aufsuchen.)
  8. Will
    • Bedeutung: Zukunft, Bereitschaft
    • Beispiel: „I will call you tomorrow.“ (Ich werde dich morgen anrufen.)
  9. Would
    • Bedeutung: Höfliche Bitten, Bedingungen, Vergangenheit von „will“
    • Beispiel: „Would you like some coffee?“ (Möchtest du etwas Kaffee?)

Modalverben sind ein wesentlicher Bestandteil der englischen Sprache und helfen Dir, präziser und nuancierter zu kommunizieren. Indem Du ihre Bedeutungen und Verwendungen verstehst, kannst Du klarer ausdrücken, was möglich, notwendig, erlaubt oder erwünscht ist.

9 – Komplexere Satzstrukturen

Relativsätze

Relativsätze verwendest Du, um zusätzliche Informationen über ein Nomen in Deinem Satz zu geben, ohne einen neuen Satz zu beginnen. Diese Sätze beginnen mit Relativpronomen wie „who“, „whom“, „whose“, „which“ und „that“.

  • „who“ und „whom“: Verwendest Du für Personen.
    • Beispiel: „The teacher who taught me English is retiring.“ (Der Lehrer, der mir Englisch beigebracht hat, geht in den Ruhestand.)
  • „which“: Verwendest Du für Dinge und Tiere.
    • Beispiel: „The book which I borrowed is interesting.“ (Das Buch, das ich ausgeliehen habe, ist interessant.)
  • „that“: Kannst Du für Personen, Dinge und Tiere verwenden.
    • Beispiel: „The car that he bought is red.“ (Das Auto, das er gekauft hat, ist rot.)

Relativsätze können entweder definierend oder nicht definierend sein. Ein definierender Relativsatz gibt notwendige Informationen über das Nomen:

  • Beispiel: „The student who studies hard will succeed.“ (Der Schüler, der fleißig lernt, wird Erfolg haben.)

Ein nicht definierender Relativsatz gibt zusätzliche, aber nicht notwendige Informationen. Er wird durch Kommas getrennt:

  • Beispiel: „My brother, who lives in Berlin, is coming to visit.“ (Mein Bruder, der in Berlin lebt, kommt zu Besuch.)
 

Bedingungssätze (If-Sätze)

Bedingungssätze verwendest Du, um Bedingungen und deren Konsequenzen auszudrücken. Es gibt drei Haupttypen von Bedingungssätzen:

  • Typ 1: Reale Bedingungen in der Gegenwart oder Zukunft
    • Struktur: If + Simple Present, will + Grundform des Verbs
    • Beispiel: „If it rains, we will stay at home.“ (Wenn es regnet, werden wir zu Hause bleiben.)
  • Typ 2: Irreale Bedingungen in der Gegenwart oder Zukunft
    • Struktur: If + Simple Past, would + Grundform des Verbs
    • Beispiel: „If I had a million dollars, I would travel the world.“ (Wenn ich eine Million Dollar hätte, würde ich um die Welt reisen.)
  • Typ 3: Irreale Bedingungen in der Vergangenheit
    • Struktur: If + Past Perfect, would have + Partizip Perfekt
    • Beispiel: „If I had known, I would have called you.“ (Wenn ich es gewusst hätte, hätte ich dich angerufen.)
 

Infinitivkonstruktionen

Infinitivkonstruktionen bestehen aus „to“ + Grundform des Verbs und können verschiedene Funktionen im Satz haben. Sie können als Subjekt, Objekt oder Adverbialbestimmung verwendet werden.

  • Als Subjekt:
    • Beispiel: „To read books is enjoyable.“ (Bücher zu lesen ist angenehm.)
  • Als Objekt:
    • Beispiel: „She likes to swim.“ (Sie mag es zu schwimmen.)
  • Als Adverbialbestimmung:
    • Beispiel: „He went to the store to buy milk.“ (Er ging zum Laden, um Milch zu kaufen.)
 

Gerundien und Partizipien

Gerundien sind Verben in ihrer „-ing“-Form, die als Nomen fungieren. Partizipien sind Verben, die als Adjektive oder zur Bildung von Zeitformen verwendet werden.

  • Gerundien:
    • Beispiel: „Swimming is fun.“ (Schwimmen macht Spaß.)
    • Verwendest Du oft nach bestimmten Verben, Präpositionen oder als Subjekt im Satz:
      • Beispiel: „I enjoy reading.“ (Ich genieße das Lesen.)
  • Partizipien:
    • Present Participle („-ing“ Form): Wird verwendet, um anhaltende Handlungen zu beschreiben oder als Adjektiv.
      • Beispiel: „The running water is cold.“ (Das fließende Wasser ist kalt.)
    • Past Participle (meist „-ed“ oder unregelmäßige Form): Wird zur Bildung der Perfektzeiten und als Adjektiv verwendet.
      • Beispiel: „The broken vase is expensive.“ (Die zerbrochene Vase ist teuer.)

Mit diesen komplexeren Satzstrukturen kannst Du Deine Englischkenntnisse auf ein höheres Niveau bringen. Du wirst in der Lage sein, detailliertere und nuanciertere Sätze zu bilden, die Deine Kommunikation klarer und ausdrucksstärker machen.

10 – Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Typische Grammatikfehler

Beim Lernen und Verwenden der englischen Sprache treten häufig bestimmte Grammatikfehler auf. Hier sind einige der häufigsten Fehler und wie Du sie vermeiden kannst:

  1. Falsche Verwendung von Zeitformen:
    • Fehler: „I have seen him yesterday.“
    • Korrekt: „I saw him yesterday.“
    • Tipp: Verwende das Simple Past für abgeschlossene Handlungen in der Vergangenheit mit Zeitangaben wie „yesterday“, „last week“, etc.
  2. Subjekt-Verb-Übereinstimmung:
    • Fehler: „She go to school every day.“
    • Korrekt: „She goes to school every day.“
    • Tipp: Achte darauf, dass das Verb in der dritten Person Singular (he, she, it) im Präsens ein „-s“ bekommt.
  3. Verwechslung von „your“ und „you’re“:
    • Fehler: „Your welcome.“
    • Korrekt: „You’re welcome.“
    • Tipp: „Your“ bedeutet „dein/e“ und „you’re“ ist die Kurzform von „you are“.
  4. Falscher Gebrauch von „there“, „their“ und „they’re“:
    • Fehler: „There going to the park.“
    • Korrekt: „They’re going to the park.“
    • Tipp: „There“ bezieht sich auf einen Ort, „their“ bedeutet „ihr/e“, und „they’re“ ist die Kurzform von „they are“.
  5. Unrichtige Verwendung von Präpositionen:
    • Fehler: „I am good in English.“
    • Korrekt: „I am good at English.“
    • Tipp: Präpositionen können im Englischen anders als im Deutschen verwendet werden. Lerne die häufigsten Präpositionen und ihre richtigen Verwendungen.
 

Tipps zur Fehlervermeidung

Um diese und andere Fehler zu vermeiden, gibt es einige bewährte Strategien, die Du anwenden kannst:

  1. Übe regelmäßig:
    • Setze Dir das Ziel, täglich Englisch zu sprechen, zu schreiben oder zu lesen. Je mehr Du übst, desto besser wirst Du.
  2. Lerne und wiederhole die Grundlagen:
    • Vergewissere Dich, dass Du die grundlegenden Grammatikregeln verstehst und beherrschst. Dies bildet das Fundament für Dein Sprachenlernen.
  3. Verwende Lernhilfen:
    • Nutze Grammatikbücher, Online-Ressourcen und Sprach-Apps, um Deine Kenntnisse zu vertiefen und zu überprüfen.
  4. Lies viel auf Englisch:
    • Bücher, Artikel und Blogs auf Englisch zu lesen, hilft Dir, die richtige Verwendung von Grammatik und Vokabeln in Kontexten zu sehen.
  5. Schreibe und lasse Deine Texte korrigieren:
    • Schreibe regelmäßig Texte und bitte Lehrer, Freunde oder Sprachpartner, Deine Fehler zu korrigieren. Lerne aus diesen Korrekturen.
  6. Achte auf häufige Fehler:
    • Mache Dir eine Liste von häufigen Fehlern, die Du machst, und achte besonders darauf, diese zu vermeiden.
  7. Nimm an Sprachkursen teil:
    • Sprachkurse bieten strukturierte Lernpläne und professionelle Anleitung, die Dir helfen können, Deine Sprachkenntnisse zu verbessern.
  8. Sprich mit Muttersprachlern:
    • Wenn möglich, sprich so oft wie möglich mit Muttersprachlern. Sie können Dir wertvolle Rückmeldungen geben und Dir helfen, Deine Sprachfertigkeiten zu verbessern.

Durch die Anwendung dieser Tipps kannst Du häufige Grammatikfehler vermeiden und Deine Englischkenntnisse kontinuierlich verbessern. So wirst Du sicherer und genauer in Deiner Kommunikation.

11 – Ressourcen und weiterführende Literatur

Grammatikbücher

Grammatikbücher sind eine hervorragende Quelle, um Deine Kenntnisse der englischen Grammatik zu vertiefen und zu festigen. Hier sind einige empfehlenswerte Bücher, die Dir helfen können:

  1. „English Grammar in Use“ von Raymond Murphy:
    • Dieses Buch ist ideal für Lernende aller Niveaus. Es bietet klare Erklärungen und zahlreiche Übungen zu verschiedenen Grammatikthemen.
  2. „Practical English Usage“ von Michael Swan:
    • Dieses Buch behandelt häufige Probleme und Verwirrungen in der englischen Grammatik. Es ist ein großartiges Nachschlagewerk für detaillierte Erklärungen und Beispiele.
  3. „The Blue Book of Grammar and Punctuation“ von Jane Straus:
    • Ein umfassendes Handbuch mit klaren Erklärungen, Beispielen und Übungen, das sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eignet.
  4. „Advanced Grammar in Use“ von Martin Hewings:
    • Dieses Buch richtet sich an fortgeschrittene Lernende und bietet tiefergehende Erklärungen und Übungen zu komplexeren Grammatikthemen.
 

Online-Ressourcen

Neben Büchern gibt es viele Online-Ressourcen, die Dir beim Lernen und Üben der englischen Grammatik helfen können:

  1. Grammarly:
    • Ein Online-Tool, das Dir hilft, Deine schriftlichen Texte auf Grammatikfehler, Rechtschreibung und Stil zu überprüfen. Es bietet auch Erklärungen und Vorschläge zur Verbesserung.
  2. BBC Learning English:
    • Diese Seite bietet viele kostenlose Lektionen, Videos und Übungen zu verschiedenen Aspekten der englischen Grammatik und des Sprachgebrauchs.
  3. Purdue Online Writing Lab (OWL):
    • Ein umfassendes Ressourcenangebot für das Lernen und Üben von Grammatik, Stil und Schreibtechniken. Besonders nützlich für akademische Texte.
  4. Duolingo:
    • Eine Sprachlern-App, die spielerische Übungen und Lektionen anbietet, um Deine Grammatik- und Sprachkenntnisse zu verbessern.
  5. EnglishPage.com:
    • Eine Website mit detaillierten Erklärungen und Übungen zu verschiedenen Grammatikthemen, einschließlich fortgeschrittener Themen.
 

Übungen und Tests

Regelmäßiges Üben und Testen Deiner Kenntnisse ist entscheidend, um Fortschritte zu machen und Deine Grammatikfähigkeiten zu festigen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Du das tun kannst:

  1. Englisch-Übungsbücher:
    • Viele der oben genannten Grammatikbücher enthalten Übungen am Ende jedes Kapitels. Diese helfen Dir, das Gelernte anzuwenden und zu überprüfen.
  2. Online-Quiz und Tests:
  3. Sprach-Apps:
    • Apps wie Duolingo, Babbel und Memrise bieten interaktive Übungen und Tests, die auf Dein Niveau zugeschnitten sind und Dir helfen, regelmäßig zu üben.
  4. Schreib- und Korrekturbögen:
    • Schreibe regelmäßig Texte und lasse sie von Lehrern, Freunden oder Sprachpartnern korrigieren. Nutze die Korrekturen, um Deine Fehler zu verstehen und daraus zu lernen.
  5. Sprachkurse:
    • Nimm an Sprachkursen teil, die strukturierte Übungseinheiten und Tests anbieten. Dies gibt Dir die Möglichkeit, Deine Fortschritte zu messen und gezielt an Schwächen zu arbeiten.

Indem Du diese Ressourcen und Methoden nutzt, kannst Du Deine Englischkenntnisse effektiv verbessern und Deine Grammatik auf ein höheres Niveau bringen. Regelmäßiges Üben und das Nutzen vielfältiger Lernmaterialien sind der Schlüssel zum Erfolg.

12 – Schlusswort

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Du hast nun einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der englischen Grammatik erhalten. Lass uns die wichtigsten Punkte zusammenfassen:

  1. Einführung in die englische Grammatik:
    • Grammatik ist das Regelwerk der Sprache, das Dir hilft, klare und präzise Sätze zu bilden.
  2. Die Satzstruktur:
    • Verstehe grundlegende Satzstrukturen, den Unterschied zwischen Haupt- und Nebensätzen sowie die Rolle von Subjekt und Prädikat.
  3. Wortarten:
    • Lerne die verschiedenen Wortarten wie Nomen, Pronomen, Verben, Adjektive, Adverbien, Präpositionen und Konjunktionen kennen und wie Du sie richtig verwendest.
  4. Zeitformen und ihre Verwendung:
    • Vertraue Dich mit den verschiedenen Zeitformen (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft und perfekte Zeitformen) an und wende sie korrekt an.
  5. Der Satzbau:
    • Verstehe die Bildung und Verwendung von Aussagesätzen, Fragesätzen, Verneinungen und Imperativen.
  6. Direkte und indirekte Rede:
    • Unterscheide zwischen direkter und indirekter Rede und verwende sie korrekt, um Zitate und Berichte zu formulieren.
  7. Passiv und Aktiv:
    • Lerne den Unterschied zwischen Aktiv- und Passivsätzen und ihre jeweilige Verwendung.
  8. Modalverben und ihre Verwendung:
    • Verstehe die Bedeutung und den Gebrauch von Modalverben wie can, could, may, might, must, shall, should, will und would.
  9. Komplexere Satzstrukturen:
    • Meistere Relativsätze, Bedingungssätze (If-Sätze), Infinitivkonstruktionen sowie die Verwendung von Gerundien und Partizipien.
  10. Häufige Fehler und wie man sie vermeidet:
    • Erkenne typische Grammatikfehler und erfahre, wie Du sie durch gezielte Strategien vermeiden kannst.
  11. Ressourcen und weiterführende Literatur:
    • Nutze eine Vielzahl von Grammatikbüchern, Online-Ressourcen und Übungsplattformen, um Deine Kenntnisse zu vertiefen.
 

Weiterführende Lernstrategien

Um Deine Englischkenntnisse kontinuierlich zu verbessern, hier einige weiterführende Lernstrategien:

  1. Regelmäßiges Üben:
    • Setze Dir tägliche oder wöchentliche Lernziele und halte Dich konsequent daran. Regelmäßige Übung ist der Schlüssel zum Erfolg.
  2. Aktives Lesen und Hören:
    • Lies englische Bücher, Artikel und Blogs und höre englische Podcasts, Radiosendungen und Videos. Dies hilft Dir, die Sprache in verschiedenen Kontexten zu verstehen und anzuwenden.
  3. Sprechen und Schreiben:
    • Sprich so oft wie möglich Englisch, sei es mit Muttersprachlern, Sprachpartnern oder in Sprachkursen. Schreibe regelmäßig Aufsätze, Tagebucheinträge oder Blogposts auf Englisch.
  4. Fehleranalyse:
    • Lerne aus Deinen Fehlern. Analysiere die Korrekturen Deiner Texte und achte darauf, diese Fehler in Zukunft zu vermeiden.
  5. Grammatik- und Vokabeltrainer:
    • Nutze Apps und Online-Plattformen, die speziell darauf ausgerichtet sind, Deine Grammatik- und Vokabelkenntnisse zu verbessern.
  6. Teilnahme an Sprachkursen:
    • Melde Dich zu Englischkursen an, die strukturierte Lernpläne und professionelle Anleitung bieten.
  7. Sprachreisen und Austauschprogramme:
    • Wenn möglich, nimm an Sprachreisen oder Austauschprogrammen teil, um in die Sprache und Kultur einzutauchen und praxisnah zu lernen.
  8. Selbstbewusstsein entwickeln:
    • Habe keine Angst vor Fehlern. Sei selbstbewusst und nutze jede Gelegenheit, um Englisch zu sprechen und zu schreiben. Fehler sind Teil des Lernprozesses.

Indem Du diese Strategien anwendest und kontinuierlich lernst und übst, wirst Du Deine Englischkenntnisse weiter verbessern und Deine Ziele in der Sprachbeherrschung erreichen. Viel Erfolg auf Deinem Weg zum fließenden Englisch!

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