Wenn der Unterricht ausfällt

In puncto Unterricht ist nicht nur die Qualität wichtig, sondern auch die Zahl der Stunden. Warum kommt es zu Unterrichtsausfall und was fängt man mit der „freien“ Zeit an?

In puncto Unterricht ist nicht nur die Qualität wichtig, sondern auch die Zahl der Stunden. Warum kommt es zu Unterrichtsausfall und was fängt man mit der „freien“ Zeit an?

Momentan sind bis zu 8 % wöchentlicher Unterrichtsausfall üblich und die Tendenz steigt. Warum es zu Unterrichtsausfällen kommt, kann verschiedene Ursachen haben. Oftmals ist einfach zu wenig Lehrpersonal an der Schule. Vertretungslehrer sind rar. In manchen Fällen können bestimmte Schulfächer nicht angeboten werden.

Betrachtet man die weiteren erschwerenden Umstände, wie z.B. Ausflüge, Krankheit, Sporttage an der Schule oder Weiterbildungen der Lehrer, wird die Situation verständlich. Teilweise fangen Schulen dieses Lehrer-Defizit durch Honorarkräfte ab. Ein Problem bei dieser Lösung ist außerdem, dass eine Honorarkraft nicht unterrichten, sondern nur betreuen darf.

Die Zeit sinnvoll nutzen

Ist die Freude über eine Freistunde zunächst auch groß, sollten Schüler diese für Schulsachen nutzen. Vielleicht lassen sich die Hausaufgaben schon ganz oder teilweise erledigen? Mit Freunden machen die Aufgaben gleich mehr Spaß und in der Gruppe können auch schwierige Themen erörtert werden. Diese Zeit in der Schule schafft Freizeit nach der Schule. Die Freistunde kann außerdem für Lerngruppen genutzt werden. Der Vorteil ist, dass sich die Kids in der Schule befinden und ggfs. bei Lehrern nachfragen können.

Abschließend ist es leider so, dass viele Unterrichtsausfälle zum Alltag gehören. Werden diese aber für Hausaufgaben oder Lernprojekte genutzt, kann der Schaden ein wenig begrenzt werden.