Studienabbruch

Ist ein Student unzufrieden und kommt einfach nicht weiter, gilt es, alle Möglichkeiten und Alternativen abzuchecken. Wenn nichts Erfolg verspricht, ist ein Studienabbruch die letzte Möglichkeit. Ein Studienabbruch ist keine Seltenheit. Ein Drittel der Studenten entscheiden sich zu diesem großen Schritt, wie in einer Studie belegt wurde.

Ist der Abbruch die richtige Entscheidung?

Nach dem Abi gehen junge Leute mit großen Erwartungen in das Studentenleben. Unter Umständen stellt sich schnell Enttäuschung ein. Viele Studenten sind überfordert und fühlen sich von den vielen neuen Eindrücken erschlagen. Vielleicht stellt sich das gewählte Studienfach auch als Flop heraus. Junge Leute möchten Familie und Freunde nicht enttäuschen und quälen sich trotz allem durchs Studium. Die Hoffnung, dass doch noch alles gut wird, besteht oft auch. Ob die Entscheidung zum Abbruch richtig oder falsch ist, kann niemand sagen. Aber es gibt einige Denkanstöße, die zu einer Entscheidungsfähigkeit führen.

  • Ein Studierender sollte nicht zu schnell die Flinte ins Korn werfen. Kommen die Zweifel zu Beginn des Studiums auftreten, ist vielleicht nur etwas Eingewöhnungszeit erforderlich. 
  • Vielleicht bringt das gewählte Studienfach nicht die erhoffte Erfüllung. Bevor dieser Grund Anlass zum Abbruch ist, sollte sich der Student ganz sicher sein, dass seine Wahl falsch war. 
  • Sind finanzielle Schwierigkeiten der Grund für den beabsichtigten Studienabbruch, sollten alle Förderungsmöglichkeiten abgecheckt werden. 
  • Wenn rund ums Studium alles passt, nur die Vorlesungen zu belastend oder nicht mit dem Alltag kompatibel sind, kann ein Student schauen, ob ein Fernstudium angeboten wird. In diesem Fall ist größte Flexibilität und örtliche Unabhängigkeit gegeben. 
  • Vielleicht ist das Studium zu theoretisch. In diesem Fall ist der Wechsel zu einem dualen Studium oder einer betrieblichen Ausbildung die richtige Entscheidung. 
  • Wenn die Zukunft allgemein im Unklaren ist, kann ein Orientierungstest weiterhelfen. So fällt die weitere Entscheidung leichter. 
  • Das schlechte Gewissen sollte nicht der Grund sein, sich gegen die eigene Überzeugung durchs Studium zu quälen. Ein Abbruch kann auch ein Neuanfang sein. 
  • Beratung ist immer gut! Studierende sollten sich an die Studienberatung wenden, selbst wenn sie abgebrochen haben. Entweder erscheint die Entscheidung dann in einem anderen Licht oder der Berater erklärt, wie der weitere Ablauf ist.

Die Entscheidung zum Studienabbruch kann nur ein Student selber treffen. Ist es soweit, wird er zum Semesterende exmatrikuliert. 

Fazit:

Die Entscheidung zum Studienabbruch ist keine leichte. Auf keinen Fall sollten die Meinungen anderer oder familiärer Druck Einfluss nehmen. Es muss kein schlechter Schritt sein, denn vielleicht ergeben sich ganz neue berufliche Möglichkeiten.

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2019-10-17T07:54:24+00:00